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    Schönheit – nur ein abstrakter Begriff oder konkret definierbar?

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    In diesem Blogpost wollen wir nicht weniger, als der Schönheit auf den Grund gehen. Wobei, es wird zunächst niemand bestreiten, dass die Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Nehmen wir nur als Beispiel den schon länger vorherrschenden Trend zu immer intensiverer Körperbemalung. Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde der Träger eines Tattoos in die eher unseriöse Ecke gestellt – und nicht selten mit „schwedischen Gardinen“ in Verbindung gebracht. Heute ist es völlig normal und sogar cool, wenn sich das Nackentattoo von David Beckham bei einem hochoffiziellen Anlass wie der Hochzeit von Harry und Meghan über dem weissen Hemdkragen abzeichnet. Gerade im Bereich des Sports und im Besonderen beim Fussball ist das Tattoo inzwischen nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel.

    Tattoo, Piercing, Branding und Co. sind aber noch relativ harmlos. Es gibt Regionen, da wird der Körperkult weitaus intensiver betrieben. Unsere Geschlechtsgenossinnen vom Volk der Paduang im Südosten Myanmars werden wenig schmeichelhaft auch als „Giraffenfrauen“ bezeichnet. Das liegt nicht etwa an ihren schönen langen Beinen, sondern vielmehr den langen Hälsen. Bereits im Alter von fünf Jahren bekommen die Mädchen die erste Halsspirale aus Messing verpasst. Mit den Jahren kommen immer schwerere Spiralen mit mehr Windungen hinzu. Bis schliesslich durch die Verschiebung der gesamten Anatomie der Eindruck entsteht, als sei der Hals bis zu 40 cm lang. Das Schönheitsideal zeichnet sich hier also in einem besonders langen Hals inklusive Schmuck ab – der nie länger abgenommen werden darf, da sonst Genickbruch droht.

     

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    Schönheit und Körperkult bedeutet in unseren Breitengraden in erster Linie, nicht zu viel Gewicht auf die Waage zu bringen. Wobei Schönheit mit Blick auf die Waage dem Wandel der Zeit unterworfen ist. Früher galten Rubensfrauen als absolutes Schönheitsideal. Die Zeiten waren schlecht und nur wer es sich leisten konnte, langte bei den Mahlzeiten ordentlich zu. Dick zu sein, stand demnach für Wohlstand und Models mit heutigen Laufstegfiguren, hätten damals wenig zu melden gehabt. Aber wenden wir uns kurz vom Körper ab und lenken die ganze Aufmerksamkeit auf das Gesicht. Denn obwohl ein aufreizendes Dekolleté und ein durchtrainierter Gluteus Maximus, im Volksmund auch Apfelpo genannt, das Blut der Leidenschaft in Wallung bringen – es ist immer noch das Gesicht, dem wir beim Kennenlernen die grösste Beachtung schenken. Und wer hätte gedacht, dass sich hier ein „Geheimcode der Schönheit“ verbirgt?

    Es ist schon erstaunlich – ungeachtet der Herkunft, quer über alle Kontinente hinweg und unabhängig von Alter, Beruf und Geschlecht werden dieselben Gesichter als „attraktiv“ empfunden. Woran liegt das? Die Natur scheint bei der natürlichen Architektur einer besonderen Zahl den Vorzug zu geben: 1,618. Da sind zum Beispiel Blätter wie die des Efeus. Die lange Blattader ist genau 1,618-mal länger als die Nebenader. Auch Blüten sind in einem genauen geometrischen Verhältnis zueinander ausgerichtet. Die Linien, ausgehend von den Blütenspitzen, durchschneiden sich innerhalb der Blüte im Verhältnis 1,618 und ergeben in der Draufsicht eines der ältesten magischen Symbole der Menschheit – das Pentagramm. Leonardo da Vinci war im Besonderen von der Flügelspannweite inspiriert, die genau um 1,618-mal länger ist als die Körperlänge des Vogels. Der Mensch hat diesen Zahlencode längst übernommen und auf die Gebäudearchitektur übertragen. Und es scheint so, dass wir uns auch in Anbetracht der menschlichen Schönheit und bei der Anordnung von Augenpartie, Nase und Mund vom „Goldenen Schnitt“ beeinflussen lassen.

    Der individuell vorteilhafte „Schnitt“ bringt dann auch die Mode ins Spiel. Denn zweifelsohne, wenn wir uns dem Thema Schönheit widmen, spielt auch die Wahl des richtigen Outfits eine ausschlaggebende Rolle. Wer kennt nicht die misslungenen Red Carpet Auftritte von eigentlich schönen Menschen, die sich durch ein peinliches Outfit ins modische Abseits stellten. Die typgerechte und stilvolle Kleidung unterstreicht indessen die Schönheit der Trägerin und hat zudem den Vorteil, dass sich damit kleine „Schwachstellen“ kaschieren lassen. Um dem Look den letzten Schliff zu verleihen, wählt Frau dann die passenden Accessoires dazu aus. So runden Tücher, Loops, Ketten, Taschen und Gürtel jedes Outfit ab. Als Online Shop für Frauen, die mitten im Leben stehen, hält beispielsweise liberty-woman ein breites Sortiment an solchen Eyecatchern bereit. Da wird dann die Shopping-Tour zur „Pastel Romance“ oder „Shirtliebe“, und beim „Lieblingshose finden“ trifft die Fashionista dann noch auf „angesagte Blusen“. Sympathisch auch, dass liberty-woman zur Weiblichkeit steht und dies mit „Wir lieben Kurven“ zum Ausdruck bringt – denn der Magermodel-Look hat mit Schönheit im Alltag (zum Glück) wenig gemein.

    Es bringt ohnehin nichts, sich auf ein absolutes Schönheitsideal zu versteifen. Schönheit wirkt erst dann unwiderstehlich, wenn sie gemeinsam mit der grossen Schwester, der „Attraktivität“, auftritt. Und die hat unter anderem Attribute wie Selbstsicherheit, Redegewandtheit, Humor und Empathie im Gepäck. Also Mädels, wir sollten das Thema Schönheit einfach ein wenig entspannter betrachten und uns nicht von retuschierten Idealbildern in Hochglanz täuschen lassen. Wenn Du eines Tages auf Deinen „Best Soulmate“ triffst, wirst Du ohnehin erkennen: Die grösste Schönheit spiegelt sich in verliebten Augen wider.

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